Ei im GlasSchieferplatten gibt es in länglich, quadratisch und sogar in rund. Du bekommst sie auch recht preiswert in manchen Asialäden. Am Ende dieses Abschnitts findest du auch einen Link zu einer großen Auswahl an Varianten.

Das solltest du beachten und bedenken

Die Schieferplatte ist eine interessante Alternative zum klassischen Teller. Aber aufgepasst: Die schwarze Farbe hat Vor- und Nachteile. Leuchtend bunte Lebensmittel kann man darauf besonders gut zur Geltung bringen aber dunkle Soßen oder durchsichtige Flüssigkeiten sind hingegen wenig bis gar nicht zu erkennen. Ein schönes grünes Öl, dass sich auf einem weißen Teller hervorragend macht, oder dunkler Balsamicoessig gehen auf einer Schieferplatte völlig unter.

Denke auch daran, dass die Platte keinen Rand hat. Flüssige Lebensmittel können also schon beim Servieren oder spätestens beim Essen herunterlaufen. Deshalb eignet sich eine Platte nie für eine Gericht mit reichlich Soße. Der fehlende Rand bewirkt auch, dass auch feste, insbesondere runde Lebensmittel leicht beim Essen herunterfallen oder -rollen können. Deshalb ist es auch wichtig, dass um die servierten Speisen noch genügend Abstand zum Rand ist. Für einen Gast ist es sicher unangenehm, wenn er dein weißes Tischtuch bekleckert weil ihm beispielsweise der Salat ständig von der Schieferplatte fällt.

Schieferplatten eignen sich aus den oben genannten Gründen besonders gut, wenn du die Speisen in kleinen Gefäßen verteilst wie auf dem obigen Bild zu sehen. Dafür eignen sich beispielsweise kleine Gläser, Schälchen oder auch Löffel. Dann kann nichts herunterfallen oder -fließen.

Tipp: klebe die Gefäße mit einem kleinen Kügelchen Marzipan fest, dann kann auch beim Servieren nichts verrutschen.

Lange und schmale Platten sind übrigens eine besonders schöne Wahl wenn du Varianten von einem Gericht präsentieren willst, also z.B. ein “Dreierlei vom Lachs” oder Ähnliches. Quadratische oder Runde Platten sehen wiederum optisch besonders gut aus wenn die Hauptkomponente in der Mitte platziert wird, beispielsweise eine Suppe im Glas.

Selber machen statt kaufen?

Wenn du gerne bastelst oder heimwerkst und vorhast einfach einmal den Dachdecker deines Vertrauens zu fragen ob er vielleicht ein paar Reste hat, müssen wir dich leider enttäuschen. Die von Dachdeckern verwendeten Schieferplatten aus Rohschiefer werden in der Regel für Wandverkleidungen gebraucht und sind deshalb sehr dünn, was optisch schon einmal weniger attraktiv ist. Außerdem ist das Material porös genug, damit Flüssigkeiten wie Saucen oder Fett Flecken darauf hinterlassen. Das würde sich noch durch einölen oder lackieren lösen lassen, viel schlimmer ist aber, dass der Schiefer relativ weich ist und jedes Schneiden auf der Platte starke Kratzer hinterlassen würde. Er müsste also zuerst noch aufwendig behandelt werden und ist am Ende wahrscheinlich teurer als die im Handel angebotenen fertigen Platten.

Beispiele und (optische) Inspirationen

Bezugsquellen

Tipps zum Servieren auf Schieferplatten