Warme Schokoladen-Tarte mit Ragout von exotischen Früchten und Pistazien-Rahm-Eis

Warme Schokoladen-Tarte mit Ragout von exotischen Früchten und Pistazien-Rahm-Eis

Dieses Dessert von Sternekoch Alexander Kunz durfte ich anlässlich einer Probeverkostung in seinem Restaurant genießen. Bist du Schokoladen-Fan? Dann solltest du die Tarte unbedingt ausprobieren! Ein Wort zur Art und Weise wie das Gericht angerichtet ist: Der optische Eindruck wird natürlich durch die längliche Form des Tellers und der aneinandergereihten Platzierung der Speisen geprägt. Auch hier lässt sich schön beobachten wie wichtig die Zahl 3 für das Auge ist (siehe auch Artikel „Elegant anrichten„). Es würde einfach mit zwei Speisen unvollständig wirken und 4 wären irgenwie zu viel des Guten. Auch wichtig: Das Eis ist als Nocke angerichtet und nicht als Kugel. Das würde neben der runten Tarteform seltsam aussehen. Die Pistazien unter dem Eis weisen noch einmal auf die Hauptzutat hin, ein kleiner Trick, den du auch auf andere Speisen gut übertragen kannst (natürlich solltest du jetzt nicht anfangen ganze Kartoffeln unter dein Kartoffelpüree zu legen). Hier ist das Rezept, original von Herrn Kunz und direkt aus der Küche: Mürbeteig Zutaten: 125 g Butter 125 g Zucker 250 g Mehl 1 Ei Zitronenschale Vanille Salz Zubereitung: Alle Zutaten miteinander zu einem homogenen Teig verarbeiten und diesen im Kühlschrank ca. 2 Stunden ruhen lassen. Schokoladen-Tarte Zutaten: 3 Eier 40 g Zucker 140 g Kuvertüre 70% 120 g

Waldbeersüppchen mit Mascarpone-Joghurt-Nocke

Waldbeersüppchen mit Mascarpone-Joghurt-Nocke

Ich gebe zu: Für mich ist ein Essen auch ohne Nachtisch durchaus vollständig. Ein Dessert-Junkie wird aus mir jedenfalls in diesem Leben wohl nicht mehr. Aber einen Koch-Blog schreiben und dann der eigenen Familien Sonntags kein Dessert kredenzen? Das gäb‘ echt Ärger ;-). Also an diesem Sonntag gab es jedenfalls ein Dessert für das ich nur wenige Zutagen gebraucht habe und das sich wunderbar am Samstag Abend vorbereiten ließ. So war es Sonntags schnell auf dem Teller.  Und damit gehört es für mich eindeutig in die Sammlung meiner „Angeber-Rezepte“ denn wenn es richtig präsentiert wird, macht es etwas daher und ist trotzdem für jeden leicht zuzubereiten. Da es sich gut vorbereiten lässt, eignet es sich auch hervorragend als Bestandteil eines größeren Menüs. Zutaten Für das Waldfruchtsüppchen 750g TK Beerenmischung (Waldbeeren oder dunkle Beeren) Vanillezucker (am besten selbst gemacht) oder 1 ausgekratzte Vanillestange Zucker (Menge nach Geschmack) 1-2 Sternanis, je nach Größe 3-4 Nelken Für das Orangengelee 200 ml Orangensaft 1/2 Sternanis 1-2 Nelken TL Fenchelsamen Zucker (Menge nach Geschmack) 3 Blatt Gelatine Für die Mascarpone-Joghurt-Creme 250 g Mascarpone 250 g Joghurt 200 g Sahne Mark einer Vanilleschote (auf keinen Fall Vanillezucker) Zucker (am besten Puderzucker) 1 Tüte Fix-Gelatine Zubereitung Los

Hirsch-Steaks an Rotkraut und Kartoffelpüree mit Preiselbeersoße

Hirsch-Steaks an Rotkraut und Kartoffelpüree mit Preiselbeersoße

Am letzten Samstag Abend hatten wir „Ausgang“ und es wurde spät und so hätte ich diesen Sonntag auch gerne einmal auf größere Koch-Umstände verzichtet und mich statt dessen mit einem guten (Koch)Buch theoretisch weitergebildet. Aber da war ja das Hirschfleisch. Extra für den Sonntag aufgetaut und das Rotkraut. Wenigstens dies, in weiser Voraussicht am Samstag Nachmittag vorgekocht. Also was soll’s. Wie war das? Wer feiern kann, kann auch… kochen. Ich benutze gerne gefrorenes Wildfleisch. Ich hatte damit noch nie irgendwelche qualitativen Probleme. Das Rotkraut kommt mir, wenn zeitlich machbar, nur selbst gemacht auf den Tisch. Ich finde, der Aufwand lohnt sich. Ich muss aber zugeben, dass ich auch schon gefrorenes gegessen habe und nicht hätte schwören können, dass es fertige Ware war. Für das Püree kommt nur das „Beste Kartoffelpüree der Welt“ infrage, zumal es nicht mehr Aufwand ist. Vor allem Sonntags. Und das „Hmmmmmmmmmmmm, LECKER!, eine Eins mit tausend Sternen, Papa!“ meines Sohnes, hat dies wieder bestätigt und mein Angeber-Ego schon mal sofort befriedigt. Die Soße. Tja, da hatte ich etwas ausprobieren wollen aber vergessen die Chili-Schokolade einzukaufen. Also: Improvisieren. Wie wäre es mit Preiselbeeren? Die hätten auch gut mit einer schönen, in Weißwein geschmorten Birne gepasst, aber das hatten