Spareribs – bei Niedertemperatur auf dem Grill geräuchert

Spareribs – bei Niedertemperatur auf dem Grill geräuchert

Grillen – Garmethode oder Lebensphilosophie? Für viele Gernegriller ist die Freizeitbeschäftigung Grillen längst zu einer Lebensphilosophie geworden. Wer an einen Grillabend denkt, der denkt an gemütliches Beisammensein, Entspannung an der frischen Luft, Seele baumeln lassen, Lebenslust und schmackhafte, herzhaft würzige Speisen. Viele lieben am Grillen das unkomplizierte und die Lässigkeit bei der Zubereitung des Grillguts. Da regt sich – spätestens nach dem zweiten erfrischenden Kaltgetränk – auch niemand über das Rostbratwürstchen auf, das gerade beschlossen hat sich seiner engen Haut zu entledigen. Und am Schweinenacken schmeckt die eine, eigentlich viel zu dunkel gewordene, natürlich im höchsten Maße krebserregende und vor allem viel zu durch gebratene Ecke besonders kross und würzig. Aus der Pfanne hätte man den seinen Gästen wahrscheinlich niemals zugemutet. Gourmetgrillen als Trend Aber da gibt es ja auch noch die Fraktion der Gourmetgriller, die ihren Grill als Quelle der Inspiration für sich entdeckt haben und die unglaublichsten Gerichte darauf zaubern. Kürzlich hat mich ein guter Bekannter, den ich durch die Zusammenarbeit mit der Internetagentur Constractiv kennen gelernt habe, mit einer für mich erstaunlichen Grillmethode überrascht. Smoken ohne Smoker und Niedrigtemperaturgaren über Holzkohle Mit einem einfachen Kugelgrill und relativ wenig Holzkohle hat er es geschafft die leckersten Spareribs zuzubereiten, die ich bisher in meinem Leben anknabbern durfte. Die Schweinerippchen werden dazu

Spargel-Quinoa-Pfanne

Spargel-Quinoa-Pfanne

Seit ein paar Tagen verzichtet meine bessere Hälfte aus gesundheitlichen Gründen weitestgehend auf glutenhaltige Lebensmittel (Wikipedia: Gluten). Ich kann euch sagen, dass wirbelt den Speiseplan ganz schön durcheinander! Heute habe ich meinem Schatz ein Rezept gekocht, über das ich in der letzten „Apothekenumschau“ gestolpert bin. Ich war sehr überrascht, wie lecker das Ergebnis war. Und da bei dieser Rezeptur Lebensmittel kombiniert werden, die in dieser Zusammenstellung nicht alltäglich sind (z.B. Spargel mit Feta-Käse, Quinoa mach man auch nicht jeden Tag), funktioniert es hier auf meine Seite wunderbar unter dem Punkt ‚ungewöhnliche Kombinationen‘. Außerdem ist es ein glutenfreies und gleichzeitig vegetarisches Gericht. Und da ich mir sowieso vorgenommen habe solchen Gerichten hier eine größere Bühne zu geben: Passt! Als ich das Rezept zubereitet hatte, wusste ich noch nichts von meinem Entschluss es hier zu veröffentlichen. Deshalb habe ich leider keinen Wert auf ein Anrichten auf hohem Niveau gelegt. Die Bilder sind nur entstanden, weil ich ein optisches Beispiel für das Pseudogetreide Quinoa haben wollte. So gibt es leider nur Bilder von der kompletten Pfanne und vor dem Servieren. Aber auch hier macht die farbenfrohe Kombi optisch schon etwas daher wie ich finde. Im Originalrezept wird eine getrocknete Chilischote mit dem Quinoa gekocht. Da wir sowohl ein Kind als auch meine 95-jährige

Küchen-Tipps & Tricks (16) – Spargel dämpfen

Küchen-Tipps & Tricks (16) – Spargel dämpfen

Spargel schonend Dampfgaren ohne teuren Gartopf In diesem Küchentipp will ich euch eine Idee verraten, wie man auch ohne teuren Dampfgarer Spargelstangen schonend garen kann. Das funktioniert mit gut einem Kilo Spargel und hat die Nebenwirkung, dass der Spargelgeschmack noch intensiviert wird. Spargel ist reich an Vitaminen, vor allem an Vitamin C, Provitamin A, Vitamin B1 und B2 und an Spurenelementen wie Phosphor, Kalzium und Kalium. Willst du Spargel garen und möglichst viel von den guten Inhaltsstoffen erhalten, ist die Garmethode entscheidend. Spargel wird traditionell in Wasser gekocht. Bei dieser Methode werden allerdings die meisten der im Gemüse enthaltenen Nährstoffe ins Kochwasser abgegeben. Eine wesentlich schonendere Methode den Spargel zu garen, ist das Dämpfen. Beim Garen durch Dampf bleiben wesentlich mehr Vitamine uns Spurenelemente in den Stangen erhalten. Allerdings ist Spargel, will man die Stangen ganz lassen und nicht klein schneiden, aufgrund seiner Form nicht ganz einfach zu dämpfen. Die klassichen Dampfgar-Ein- oder Aufsätze für runde Töpfe sind hier eher ungeeignet.   Der versierte Hobbykoch bedient sich deshalb gerne eines länglichen Dampfgarers wie er unten zu sehen ist. In den wenigsten Haushalten jedoch ist so ein spezieller Topf, in dem sich übrigens auch hervorragend ganze Fische garen lassen, vorhanden. Mein Küchentipp funktioniert so: Du wäschst den Spargel gründlich, schälst ihn und

Tapioka-Perlen

Tapioka-Perlen

Liebhaber von Bubble-Tea kennen sie. Wenn vielleicht auch nicht unter ihrem Namen ‚Tapioka-Perlen‘. Die kleinen durchsichtigen bunten Perlen die als Bubbles im Tee daherkommen. Pur schmecken sie eigentlich nach nichts und sind glitschig, machen aber optisch und auch auf der Zunge richtig was daher. Aber nicht nur für Tee und Süßspeisen lassen sich die kleinen Dinger einsetzen. Wissenswertes für das Tischgespräch Tapioka ist eine geschmacksneutrale Stärke, die aus gerösteten Maniokwurzeln (Kassava) gewonnen wird. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Brasilien wo sie schon seit Jahrhunderten von Ureinwohnern als Lebensmittel verwendet wird. Die Perlen werden in der Neuzeit hauptsächlich im asiatischen Raum zum Andicken, nicht nur aber hauptsächlich, von Süßspeisen verwendet. Über Taiwan haben die kleinen Perlen in gezuckertem Zustand dann im Kultgetränk ‚Bubble-Tea‘ Europa erobert. Tapioka kann sogar als Ersatz für Weizenmehl dienen. Der Vorteil: Tapioka ist glutenfrei und deshalb auch für Menschen mit Getreideallergie geeignet. Konsistenz Die Konsistenz der (gekochten) Perlen ist irgendwie zwischen Gelee, Kaugummi und Götterspeise zu beschreiben. Großteils zerplatzen die Perlen beim Genuss auf der Zunge – ein Gefühl das im Mund Spaß macht. Sorten Es gibt große und kleine Perlen sowie schwarze und weiße. Im Bubble-Tea sind die großen weißen und diese eigenen sich auch für die meisten Zubereitungsarten.