Spareribs – bei Niedertemperatur auf dem Grill geräuchert

Spareribs – bei Niedertemperatur auf dem Grill geräuchert

Grillen – Garmethode oder Lebensphilosophie? Für viele Gernegriller ist die Freizeitbeschäftigung Grillen längst zu einer Lebensphilosophie geworden. Wer an einen Grillabend denkt, der denkt an gemütliches Beisammensein, Entspannung an der frischen Luft, Seele baumeln lassen, Lebenslust und schmackhafte, herzhaft würzige Speisen. Viele lieben am Grillen das unkomplizierte und die Lässigkeit bei der Zubereitung des Grillguts. Da regt sich – spätestens nach dem zweiten erfrischenden Kaltgetränk – auch niemand über das Rostbratwürstchen auf, das gerade beschlossen hat sich seiner engen Haut zu entledigen. Und am Schweinenacken schmeckt die eine, eigentlich viel zu dunkel gewordene, natürlich im höchsten Maße krebserregende und vor allem viel zu durch gebratene Ecke besonders kross und würzig. Aus der Pfanne hätte man den seinen Gästen wahrscheinlich niemals zugemutet. Gourmetgrillen als Trend Aber da gibt es ja auch noch die Fraktion der Gourmetgriller, die ihren Grill als Quelle der Inspiration für sich entdeckt haben und die unglaublichsten Gerichte darauf zaubern. Kürzlich hat mich ein guter Bekannter, den ich durch die Zusammenarbeit mit der Internetagentur Constractiv kennen gelernt habe, mit einer für mich erstaunlichen Grillmethode überrascht. Smoken ohne Smoker und Niedrigtemperaturgaren über Holzkohle Mit einem einfachen Kugelgrill und relativ wenig Holzkohle hat er es geschafft die leckersten Spareribs zuzubereiten, die ich bisher in meinem Leben anknabbern durfte. Die Schweinerippchen werden dazu

Gänseconfit sous-vide

Gänseconfit sous-vide

Falk Kulinarium ist der Rezept-Blog oder das digitale Kochbuch der Falk Seehotels. Neben tollen Rezepten findet sich dort auch allerhand Wissenswertes wie z.B. warum ein Nutella-Brot immer ausgerechnet mit der „Nutella-Seite“ auf dem Boden landet. Thorsten Falk, Geschäftsführer der Falk Seehotels, hat mir freundlicherweise genehmigt dieses Rezept für seine sous-vide-gegarte Gänsekeule samt Bild hier als Beispiel für meine Rubrik „Sous-Vide“ zu verwenden. Vielen Dank dafür! Heute, da ich diesen Beitrag veröffentliche, ist der vierte Dezember und viele Menschen – insbesondere Hobbyköche wie du und ich – grübeln jetzt schon nicht nur darüber nach, was sie an Weihnachten verschenken möchten, sondern viel mehr darüber, was sie kochen werden. Da kommt so ein Gericht doch gerade recht, wie ich finde. Was es zu einer Besonderheit erhebt ist, aus meiner Sicht, vor allem die Zubereitungsart des Fleisches und die Kirschsoße. Das bekommt der Gast bestimmt nicht alle Tage so serviert und deshalb gehört es eindeutig in die „Angeber-Küche“. Als Zugabe gibt es auf der Rezeptseite von Thorsten Falk noch zwei weitere köstliche Verwendungsmöglichkeiten für das Fleisch, nämlich Ravioli und Wan-Tan von der confierten Gänsekeule mit Amarettoschäumchen. Und weil du jetzt wahrscheinlich schon ganz zappelig vor Anspannung bist und es gar nicht mehr erwarten kannst, gibt es hier endlich den Link zum

Küchen-Tipps & Tricks (9) – Sous vide garen ohne teure Hilfsmittel

Küchen-Tipps & Tricks (9) – Sous vide garen ohne teure Hilfsmittel

Wer der französischen Sprache mächtig ist, dem erklärt sich diese moderne Garmethode von allein: Sous vide heißt übersetzt ‚unter Vakuum‘. Das geschieht in Beutel eingeschweißt in Wasser oder Wasserdampf unter gleichmäßiger Niedrigtemperatur. Die Idee dahinter ist eigentlich simpel und einleuchtend: Auf diese Weise kann nichts aus dem Beutel austreten, weder flüchtige Geschmackstoffe oder Aromen noch Wasser. Außerdem kann der Geschmack des Gargutes durch beigelegte Zutaten wie Gewürze oder Kräuter intensiver beeinflusst werden. In der Profiküche werden für diese Garmethode zwei Geräte benötigt, die es mittlerweile auch in Varianten für den Privathaushalt gibt. Ein Vakuumiergerät und ein Sous-vide-Garer. Das Vakuumiergerät wird benötigt um das Gargut einzuschweißen und die Luft aus dem Beutel zu entfernen, der spezielle Garer hält selbständig die Temperatur des Wassers oder des Wasserdampfs auf exakt dem voreingestellten Wert. Auch wenn es die Gerätschaften mittlerweile als ‚Hobby-Koch-Varianten‘ gibt, kann man für beide Geräte immer noch locker 500 € hinlegen. Und das ist dann nur die Einsteigervariante. Es geht auch anders Es gibt Sterneköche, die Gargut über Tage bei extrem niedrigen Temperaturen garen. In diesem Fall kommt man um die Anschaffung eines speziellen Gargerätes natürlich nicht herum. Wenn man aber ’nur‘ erreichen will, dass man am Ende ein wunderbar zartes, saftiges Stück Fleisch auf dem Teller liegen hat, das gleichmäßig