Spargel-Honig-Mousse

Spargel-Honig-Mousse

„Schatz, probier mal“. Ich halte meinem Schatz einen Löffel mit weißer Mousse hin. „Was ist das?“ „Probier doch!“ „Nein, sag mir zuerst was es ist!“ „Vertraust du mir nicht? Probier doch einfach!“ „Nö!“ „Okay, es ist Spargel-Honig-Mousse.“ „Ihhh, das probier ich nicht!“ „Siehst du, deshalb wollte ich nicht sagen was es ist.“ „Siehst du, DESHALB WOLLTE ICH NICHT PROBIEREN BEVOR DU SAGST WAS ES IST!!!“ Immer wieder amüsant diese Dialoge mit meiner besseren Hälfte. Am Ende hat sie natürlich doch probiert und es hat ihr, zumindest auf den zweiten Biss, geschmeckt („Kann ich noch eins haben?“). Der dezente Spargelgeschmack in Verbindung mit einem süßen Dessert ist tatsächlich ein bisschen gewöhnungsbedürftig aber dann macht es fast süchtig. Ich würde es jedenfalls immer wieder tun… Das Rezept hatte übrigens noch eine große Überraschung parat. Im Rezept steht nämlich man soll 20 ml Sahne schlagen. Vertrauensseelig wie ich bin, habe ich diese Menge abgewogen. Sie hätten mein Gesicht sehen sollen als ich, mit dem Schneebesen vor diesem daumengroßen Sahnepfützchen in meiner Rührschüssel stand. Ich bin dann davon ausgegangen, dass es wohl 200 ml heißen soll und so habe ich es dann schließlich auch gemacht. Und so ist das Spargel-Honig-Mousse entstanden: Zutaten (für gute

Erdbeer-Mascarpone-Creme

Erdbeer-Mascarpone-Creme

„Schon wieder Erdbeeren?“ – „Ja Schatz, die waren super günstig!“ – „Das sieht man. Die solltest du am besten heute noch verarbeiten.“ Ja ich weiß, ich kaufe einfach zu viel ein. Mir fallen halt tausend Sachen ein, die ich gerne ausprobieren möchte. Vor allem wenn ich im Geschäft stehe. Die Erdbeeren habe ich aber diesmal wirklich nur gekauft weil die am Samstag vor den Feiertagen gegen Abend wirklich auf Dumping-Preis gesetzt waren. Und mal ehrlich: Erdbeeren gehen doch immer, oder? Etwas Einfaches und Schnelles soll es also werden. Und das wurde es dann auch. Und trotz Mascarpone schmeckte es sehr leicht und luftig. Das macht der Trick mit dem Ei-Schnee. Und so geht’s: Zutaten für 6 Gläser 250 g Mascarpone 250 g Quark 200 g Sahne 2 Eier Puderzucker (Menge nach Geschmack) 1 Vanilleschote 2 Esslöffel brauner Zucker (Rohrzucker) 250 g Erdbeeren Minzblättchen Zubereitung Zunächst trenne ich die Eier und schlage das Eiklar mit etwas Puderzucker zu Eischnee auf. Das Eigelb schlage ich mit der ausgekratzten Vanilleschote und ein wenig Puderzucker cremig bis es hellgelb ist. Dann rühre ich Mascarpone und Quark hinein bis alles gut vermischt ist und eine cremige Masse wird. Dann werden die Erdbeeren gewaschen. Ein paar davon lege

Vanillespargel auf Garnele an Erdbeersalsa und Pesto

Vanillespargel auf Garnele an Erdbeersalsa und Pesto

Steffen Henssler hat auf seiner Facebook-Seite ein Bild von einer Vorspeise gepostet. Ich finde die Kombi so abgefahren, dass ich das unbedingt ausprobieren will. Also bin ich so unvorsichtig, das auf meiner Facebook-Seite anzukündigen. Jetzt MUSS ich! So kann man sich schön selbst unter Druck setzen. Aber: Gesagt getan. Zutaten besorgt. Am Karfreitag (2014) habe ich Zeit dafür. Ich stelle alles vor mich hin. Wo fange ich an? Das ist ja gar nicht so einfach, hab ja nur ein Bild. Wird der Vanillespargel kalt serviert? Eher als Salat, leicht säuerlich? Wird die Erdbeersalsa warm zubereitet? Also eine Pesto kann ich. Dann fange ich doch schon  einmal damit an. Da Steffen Hennsler die Pesto einfach nur Pesto nennt, gehe ich davon aus, dass sie mit Basilikum gemacht wird. Aber den Knoblauch, den lasse ich mal weg. Der passt zwar zur Garnele, aber zum Spargel? Die Pesto ist schnell fertig. Ich entscheide mich dafür, die Erdbeersalsa nicht warm zuzubereiten und Spargel und Garnele dafür warm zu servieren. Am Ende steht eine Vorspeise vor uns, die sehr chic aussieht. Aber trotzdem erkenne ich Skepsis in den Augen meiner Frau. „Nur Mut mein Schatz!“ Mein Sohn hat weniger Probleme und legt gleich los. Ihm