Lemon Curd

Lemon Curd

Es ist Nacht. 23:35 Uhr. Auf meinem Weg zur Couch komme ich an meinen Bio-Zitronen vorbei. Die gab es im Angebot. Im großen Netz. Was um Gottes willen mache ich mit so vielen Zitronen bevor sie verkommen? Und: Warum frage ich mich so etwas eigentlich nicht, wenn ich im Kaufhaus bin??? Irgendwie schauen die auch schon etwas bemitleidenswert aus. Da gibt es nur eins: LEMON CURD. Und da ich eigentlich noch recht munter bin, entscheide ich mich dafür gleich damit zu starten. Ist ja schnell gemacht. Das denkt man immer so leichtsinnig. Bis alles wieder aufgeräumt ist, die Bilder geschossen sind, ist es dann doch 0:30 Uhr. Jetzt doch etwas müde freue ich mich über das Ergebnis. Am nächsten Morgen gab es den Curd auf Toast. Einfach nur lecker! Hat sich gelohnt, der nächtliche Einsatz. Hier ist das Rezept: Zutaten 2 EL Zitronenschalen (das entspricht ungefähr 5 BIO-Zitronen) 100 g Butter 130 g Zitronensaft (eine mittlere Zitrone ergibt etwa 30-35 g Saft) 370 g Zucker (evtl. z.T. durch Vanillezucker ersetzen) 4 Eier Zubereitung Alle Zutaten, bis auf die Eier, in einem flachen Topf erwärmen bis sie kurz aufkochen. Die Eier derweil in einer Schüssel gut verrühren oder einmal mit dem Stabmixer durchgehen damit eine homogene Masse aus Eiweiß

Ganz schnelle Vorspeise – Chorizo auf Oliven-Paprikatartar und Gorgonzolacreme

Ganz schnelle Vorspeise – Chorizo auf Oliven-Paprikatartar und Gorgonzolacreme

Geht es Ihnen auch so, dass sich immer irgendwie Reste im Kühlschrank ansammeln? Nein? Mir schon. Als ich die Sachen für das Abendessen aus dem Kühlschrank nehmen will fallen mir heute zum Beispiel ein Stückchen Gorgonzola, eine halbe gelbe Paprikaschote, ein Stummel Chorizo ein halber Becher Creme fraîche und Frischkäse der demnächst unbedingt gegessen werden muss in’s Auge. Da lässt sich doch was draus machen, oder? Vorspeisen im Glas gehen immer. Die kann man quasi aus dem Handgelenk zaubern. Und wenn es schmeckt und auch noch lecker aussieht, sofort notieren und beim nächsten Gäste-Menü als Gruß aus der Küche servieren. Also zerdrücke ich den Käse mit der Creme fraîche und dem Frischkäse zu einer cremigen Paste und würze mit Salz und Pfeffer nach. Hm, das ist noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Eine Prise Cayennepfeffer gibt der Sache noch einen Kick. Nochmal abschmecken. Schon besser. Aber etwas fehlt immer noch. Ein wenig Säure, damit es nicht so „stumpf“ schmeckt. Eine Zitrone habe ich immer da. Also gebe ich noch ein paar Spritzer Zitronensaft an die Creme. Immer wieder abschmecken bis es passt. Im Notfall geht auch Weißweinessig aber Zitrone ist schon die bessere Wahl. Das ist schon mal lecker und

Erdbeer-Mascarpone-Creme

Erdbeer-Mascarpone-Creme

„Schon wieder Erdbeeren?“ – „Ja Schatz, die waren super günstig!“ – „Das sieht man. Die solltest du am besten heute noch verarbeiten.“ Ja ich weiß, ich kaufe einfach zu viel ein. Mir fallen halt tausend Sachen ein, die ich gerne ausprobieren möchte. Vor allem wenn ich im Geschäft stehe. Die Erdbeeren habe ich aber diesmal wirklich nur gekauft weil die am Samstag vor den Feiertagen gegen Abend wirklich auf Dumping-Preis gesetzt waren. Und mal ehrlich: Erdbeeren gehen doch immer, oder? Etwas Einfaches und Schnelles soll es also werden. Und das wurde es dann auch. Und trotz Mascarpone schmeckte es sehr leicht und luftig. Das macht der Trick mit dem Ei-Schnee. Und so geht’s: Zutaten für 6 Gläser 250 g Mascarpone 250 g Quark 200 g Sahne 2 Eier Puderzucker (Menge nach Geschmack) 1 Vanilleschote 2 Esslöffel brauner Zucker (Rohrzucker) 250 g Erdbeeren Minzblättchen Zubereitung Zunächst trenne ich die Eier und schlage das Eiklar mit etwas Puderzucker zu Eischnee auf. Das Eigelb schlage ich mit der ausgekratzten Vanilleschote und ein wenig Puderzucker cremig bis es hellgelb ist. Dann rühre ich Mascarpone und Quark hinein bis alles gut vermischt ist und eine cremige Masse wird. Dann werden die Erdbeeren gewaschen. Ein paar davon lege