Tomatentürmchen

Tomatentürmchen

Auf dem Artikel-Bild siehst du den dekorativen Einsatz von ‚Tomatentürmchen‘. Neben den Tomatentürmchen stehen hier, neben dem eigentlichen Gericht, einer Spargeltarte, auch noch Spargelspitzen dekorativ in die Höhe, die auf einer Balsamico-Zwiebel-Marmelade ‚kleben‘. Schön zu sehen ist, wie die Zwischenräume vom Koch optisch gefüllt wurden mit Pesto, Balsamico-Tröpfchen und Schnittlauch. Die Tomatentürmchen sind einfaches Handwerk. Ich hatte die Vermutung, dass die Tomatenhälften aufeinander herumrutschen. Tun sie aber nicht. Kleben bombenfest. Uns so einfach werden die Türmchen angefertigt: 1. Schritt: Am besten nimmst du  Cocktailtomaten mit einer etwas länglichen Form, z.B. Dattel-Cocktailtomaten. 2. Schritt: Schneide beide Enden möglichst gerade ab und teile die Tomate dann in der Mitte. Hier siehst du auch warum ich längliche Tomaten empfehle. Bei runden Kirschtomaten bleibt sonst nicht mehr viel übrig. 3. Schritt: Die eine Hälfte wird nun mit der größeren Seite nach unten auf die Unterlage gestellt und die andere umgekehrt obenauf. 4. Schritt: Eine Basilikumspitze darauf rundet das Türmchen optisch ab. Auch hübsch mit Kerbel. Kleine Blüten vom Gartenkräutern sehen auch super aus. Ganz in Gelb oder gemischt, kann natürlich auch hübsch aussehen.

Garnele auf Aioli und Taboulehteppich mit Orangengelee

Garnele auf Aioli und Taboulehteppich mit Orangengelee

Tabouleh, Taboulé oder Tabbouleh? Wikipedia besteht in seiner englischen Version auf letzterer Schreibweise in der deutschen Ausgabe auf der mittleren. In den meisten Rezepten im Netz wird allerdings die erste Schreibweise bevorzugt. Als beuge ich mich der Mehrheit! Eigentlich war das gar kein geplantes Rezept, dass ich hier zubereitet habe. Ich wollte nur ein Beispiel für diese Art der Anrichteweise für die Seite Formen (Ein Teppich) erarbeiten. Das ich dann ausgerechnet dieses Rezept gewählt habe zeigt eigentlich schon, dass es recht einfach in der Herstellung sein muss. Ich würde mich ja kaum drei Stunden an den Herd stellen nur um ein Bild für einen Artikel schießen zu können – bei aller Liebe. Da ich vollmundig auf Facebook angekündigt haben, dass ich das Rezept demnächst veröffentliche, will ich das natürlich auch tun. Here it is… Zutaten (für 4 Personen als Zwischengang) Für das Tabouleh 150 g mittelfeiner, geschroteter Bulgur 500 ml Wasser 1 große oder 2 kleine Tomaten 1 kleiner Bund Minze 1 Bund glatte Petersilie Petersilie und/oder Minze zum Ausdekorieren 1-2 (je nach Größe) Frühlingszwiebeln Salz (optional) Pfeffer Curcuma Ras el Hanout 1 EL Olivenöl 1 EL Zitronensaft Ein wenig Zitronenabrieb wenn Bio Zitrone benutzt wird 1/2 gelbe Paprikaschote (optional) 1/2 Zucchini

Küchen-Tipps & Tricks (5) – Parmesantunnel

Küchen-Tipps & Tricks (5) – Parmesantunnel

Für eine kleine Vorspeise wollte ich mir eine neue Anrichteweise einfallen lassen und kam dabei auf die Idee mit dem Parmesantunnel. Die Herstellung ist denkbar einfach: Parmesan reiben. Nicht zu fein, damit das Ergebnis nicht zu „massiv“ wird sondern eine leicht netzartige Struktur bekommt. In der Breite der späteren Form für jeden Tunnel einen Streifen auf einen etwas breiteren Streifen Backpapier geben. Die Streifen auf ein Blech in den 200 Grad heißen Ofen geben. Zuschauen (wirklich: dabeibleiben ist wichtig!) wie der Parmesan schmilzt und sofort rausnehmen wenn er leicht hellbraun wird (oder früher, wenn ein helleres Ergebnis gewünscht ist). Die Streifen, samt Backpapier, um eine runde Form wickeln. Ich habe einen Servierring genommen. Das kann aber auch ein gerades Glas oder eine Tasse sein. Und mit einem Gummi in Form halten. Warten bis fest. Fertig! Je nachdem wie filigran das Kunstwerk geworden ist, vorsichtig damit umgehen :-)! Und hier ein Beispiel für eine mögliche Anwendung:

Küchen-Tipps & Tricks (4) – Bonbon-Chips

Küchen-Tipps & Tricks (4) – Bonbon-Chips

In einer Ausgabe der Sendung „Küchenschlacht“ habe ich gesehen, wie ein Kandidat aus Karamellbonbons dünne Chips hergestellt hat um damit sein Dessert zu dekorieren und um einen Knusper-Effekt einzubauen. Da denke ich mir: Das muss doch auch mit Fruchtbonbons gehen oder? Beim nächsten Einkauf liegt dann eine Tüte Fruchtbonbons im Einkaufswagen. Meine Frau und mein Sohnemann schauen mich ziemlich irritiert an, weil sie genau wissen, das ich so überhaut nicht auf Süßigkeiten stehe und schon gar nicht auf Bonbons. Gut, mein Sohn hat nicht unbedingt etwas gegen die Anschaffung. Wenn der wüsste… Und wenn ich schon einmal dabei bin, lege ich noch eine Tüte Lakritzbonbons dazu. Das Ergebnis von geschmolzenen Fruchbonbons ist ja ziemlich vorhersehbar. Aber Salmiak-Pastillen? Mal sehen. Bin gespannt. Wie es meistens so ist, kommen tausend Sachen dazwischen und ich komme nicht dazu meine Neugier am gleichen Tag zu befriedigen. Mein erster Versuch beginnt deshalb in der Folgenacht des Einkaufs. Die Aufzeichnungen meiner beliebtesten Kochsendungen habe ich – teils im Schnelldurchlauf – bereits „abgearbeitet“. Da kann ich ja mal anfangen rumzuexperimentieren. Halb zwölf. Gute Zeit dafür. Ich gehe vor, wie ich es mit den Karamellbonbons gesehen habe: Ofen auf 200 Grad, Backblech mit Backpapier auslegen. Bonbons drauf und

Räucherlachs-Spargelmousse-Praline

Räucherlachs-Spargelmousse-Praline

„Kirschen rot, Spargel tot“ – Diese alte fränkische Bauernregel bezieht sich auf das Ende der Spargelsaison. Wir haben einen kleinen Kirschbaum in unserem Garten. Nun ja, ich weiß nicht recht ob man ihn wirklich als solchen bezeichnen kann, denn er schenkt uns jedes Jahr – wenn es gut läuft – gerade einmal etwa ein Duzend der leckeren roten Früchte. Weshalb ich ihn eher als Ende-der-Spargelzeit-Indikator missbrauche denn als Fruchtlieferant. Und da die kleinen Kirschen sich schon beginnen zu verfärben – wie man unschwer auf dem Foto erkennen kann – muss ich unbedingt noch ein paar Spargel-Rezepte ausprobieren bevor es zu spät ist. In einem Kochbuch habe ich ein Rezept entdeckt, welches mir direkt das Wasser im Mund zusammenlaufen lies. Vor allem das Verfahren den Spargel in Creme fraîche zu kochen hat mich gereizt. Außerdem kam ich auf die Idee das Rezept abzuwandeln (im Original wird nämlich der Lachs gewürfelt unter die Mouse gemischt) und gleich noch etwas auszuprobieren was ich bei den Topfgeldjägern aufgeschnappt habe. Zwar hat Alexander Herrmann das mit Rindercarpaccio gemacht aber mit Lachs sollte das ja dann auch funktionieren. Es geht um die Herstellung einer Art ‚Praline‘. Also los geht’s. Zutaten einkaufen und ab in die Küche.