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Mille feulle von Mascarpone und Himbeeren – zur Trennung der Schichten kommen hier dünne Teigblättchen, Hippen genannt, zum Einsatz.

Teighippen eignen sich nicht nur um Cremes oder Eis darin oder darauf anzurichten sondern z.B. auch als kleines Top oder Zugabe zum Dessert. Auch als Zwischenschichten für ein Mille feulle, wie auf diesem Foto, kann man sie hervorragend einsetzen.

Zudem lassen sie sich prima vorbereiten und sie machen auf dem Teller immer etwas daher. Also sollte das Grundrezept in der Angeberküche auf gar keinen Fall fehlen.

Zutaten Grundteig

  • 100 g Weizenmehl
  • 100 g Puderzucker
  • 100 g Schlagsahne

Zubereitung

Aus Pappe eine runde Schablone in der für die Hippe gewünschten Form zuschneiden (oder besser gleich eine dauerhafte Schablone anfertigen wie hier beschrieben).

Ofen vorheizen: Ober-/Unterhitze 180 Grad, Umluft 160 Grad.

Mehl und Puderzucker mischen und in eine Rührschüssel sieben. Sahne zufügen. Alles zu einem klüpchenfreien, glatten Teig verrühren. Das geht am schnellsten mit dem Handmixer aber auch gut mit einem Schneebesen.

Schablone auf das Backpapier legen und Teig und z.B. mit einer Teigkarte oder einem Palettenmesser gleichmäßig dünn hineinstreichen, Schablone wieder vom Blech nehmen.

Nacheinander auf diese Weise die Hippen goldgelb backen, dabei zwischendurch Teigreste von der Schablone mit einem Messer entfernen. Die Backzeit beträgt etwa 4 Min.

Wenn der Hippenteig nach dem Ausbacken noch geformt werden soll, empfiehlt es sich, nicht mehr als zwei Hippen gleichzeitig zu backen weil sie beim Abkühlen schnell hart werden und sich dann nicht mehr formen lassen.

Formen

Teighippen lassen sich in allen möglichen Formen backen. Am bekanntesten ist es wohl die Hippe rund zu backen wie einen Keks und dann entweder zu einem Schüsselchen zu formen ober über einen Holzlöffel zu einer Rolle.

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Bastelt man sich Schablonen in anderen Formen, sind der Phantasie nahezu keine Grenzen gesetzt.

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Der Teig lässt sich auch hervorragend auf dem Blech mit einer Spritztüte zu Spiralen, Gittern oder anderen formen spritzen, die dann als Dekoration ein Dessert verschönern können.

Geschmack

Vanillemark oder der Abrieb von Orangenschale geben dem Grundteig beliebige Geschmacksnoten. Auch Flüssigaromen sind natürlich möglich um dem Teig Geschmack zu geben.

Gehackte Nüsse oder Mandeln verleihen eine andere Struktur. Nimmt man zu viele oder sind die Stückchen zu groß, hat man evtl. Schwierigkeiten die Hippen nach dem Backen zu formen. Also: Ausprobieren.

Auch mit fein geriebenen Nüssen kann man experimentieren. Je nach Menge ändert sich dann aber möglicherweise die Konsistenz des Teiges. Man muss aufpassen, dass er nicht zu fest wird. Gegebenenfalls kann man auch das Mehl mehr oder weniger durch geriebene Nüsse ersetzen. Auch hier ist herumexperimentieren angesagt. Man kann ja erst einmal mit einer Teilmenge des Teiges herumprobieren.

 

 

Süße Teighippen
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