zweiter-versuchWie Sie vielleicht in meinem Beitrag „Reisplätzchen – erster Versuch“ vom 16.02.2014 gelesen haben, habe ich einen Rezeptteil aus einer Sendung mit dem Sternekoch Sascha Friedrichs ausprobiert, nämlich die Reisplätzchen.

In meinem ersten Versuch war ich nicht sehr begeistert, weil die Plätzchen irgendwie eine gummiartige Konsistenz hatten und ich sie so meinen Gästen eigentlich nicht zumuten würde. Ich habe das darauf zurückgeführt, dass ich wahrscheinlich den Fehler gemacht habe die Plätzchen zu dick zu lassen und mir deshalb vorgenommen, einen weiteren Versuch zu machen.

Geschrieben, getan! Wie im Bild zu sehen, briet ich die Plätzchen nun so dünn wie möglich, was sich als echte Herausforderung entpuppte denn es war gar nicht so einfach dafür zu sorgen, dass der Reis überhaupt noch zusammen hielt. Und hier mein Urteil:

Mein lieber Herr Friedrichs, Sternekoch hin, Sternekoch her, dieses Rezept nehme ich Ihnen nicht ab. Es sei denn, Sie legen es wirklich nur auf die Optik an. Auch die dünnen Reisplätzchen haben, für meinen Gaumen zumindest, eine seltsame Konsistenz. Mal ganz davon abgesehen, dass von „knusprig“ nur die Rede sein kann wenn man ewig lang brät und der Reis am Ende völlig trocken ist.

Ich will nicht behaupten, ich hätte keinen Fehler gemacht. Vielleicht habe ich etwas übersehen (was nur?) oder auf der Packung den Zusatz „Dieser Reist ist nicht zum backen und braten von Reisplätzchen geeignet“ überlesen oder so. Auf jeden Fall lasse ich es bei den zwei Versuchen. Wenn ein neugieriger Leser dieses Artikels eine Herausforderung sucht: Bitte, hier ist Sie. Und dann bitte schön posten wie’s geklappt hat!

Reisplätzchen – letzter Versuch

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