IMG_9482Als echter Küchen-Angeber serviert man sein Dessert natürlich am besten in oder auf einer selbstgemachten Hippe (hier übrigens der Link zum Rezept für einen Grundteig). Das macht viel daher und lässt sich prima am Tag vor der Bewirtung vorbereiten.

Aber kennst du das? Die kleinen Dinger werden am Rand schnell zu braun und sind in der Mitte noch halb roh! Statt einem herrlichen Knusperkeks entsteht dann ein Etwas zwischen halb verbrannt außen und zäh in der Mitte. Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass es verdammt schwer ist den Teil so gleichmäßig auf das Blech zu streichen, dass er überall gleich dick ist. Ist die Mitte aber dicker als der Rand, passiert genau das: In der Mitte noch zäh wie Kaugummi und rundherum schon schwarz.

In einem Rezept las ich dann irgendwann von dem Trick, sich eine Hippenschablone aus Pappe zu schneiden. Also ein Stück Pappe nehmen, einen Kreis ausschneiden, auf’s Blech legen, Hippenteig in die Schablone streichen, Pappe abheben, Ränder etwas säubern und nächste Hippe – u.s.w. Gesagt getan. Eine viertel Stunde Bastelarbeit und los gings. Und tatsächlich: Die Hippen waren gleichmäßig dick und am Ende genau so wie sie sein sollten.

Die Pappe konnte ich allerdings danach wegwerfen, denn sie lässt sich ja schlecht mit Wasser reinigen. Das führte auch dazu, dass sich die Ränder der Schablone immer schlechter säubern ließen. Schon ab der vierten Hippe artete das ganz schön in Schmiererei aus. Aber vor allem: Schade um die Arbeit. Jedesmal eine viertel Stunde basteln nur um ein paar Hippen zu backen? Also habe ich mir überlegt ob es nicht zur Pappe eine Alternative gibt. Und ja, die gibt es in der Tat: Platzsets aus Kunststoff!

Ein solches Platzset gibt es im Billigshop schon für einen Euro. Und wer sagt eigentlich, dass man nur Kreise ausschneiden kann? Jetzt gibt es bei mir Hippen in allen Formen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!

IMG_0334

IMG_0335

IMG_0112 (2)

 

Küchen-Tipps & Tricks (12) – Schablonen für Hippen