2„Schon wieder Erdbeeren?“ – „Ja Schatz, die waren super günstig!“ – „Das sieht man. Die solltest du am besten heute noch verarbeiten.“

Ja ich weiß, ich kaufe einfach zu viel ein. Mir fallen halt tausend Sachen ein, die ich gerne ausprobieren möchte. Vor allem wenn ich im Geschäft stehe.

Die Erdbeeren habe ich aber diesmal wirklich nur gekauft weil die am Samstag vor den Feiertagen gegen Abend wirklich auf Dumping-Preis gesetzt waren. Und mal ehrlich: Erdbeeren gehen doch immer, oder?

Etwas Einfaches und Schnelles soll es also werden. Und das wurde es dann auch. Und trotz Mascarpone schmeckte es sehr leicht und luftig. Das macht der Trick mit dem Ei-Schnee. Und so geht’s:

Zutaten für 6 Gläser

  • 250 g Mascarpone
  • 250 g Quark
  • 200 g Sahne
  • 2 Eier
  • Puderzucker (Menge nach Geschmack)
  • 1 Vanilleschote
  • 2 Esslöffel brauner Zucker (Rohrzucker)
  • 250 g Erdbeeren
  • Minzblättchen

Zubereitung

Zunächst trenne ich die Eier und schlage das Eiklar mit etwas Puderzucker zu Eischnee auf. Das Eigelb schlage ich mit der ausgekratzten Vanilleschote und ein wenig Puderzucker cremig bis es hellgelb ist. Dann rühre ich Mascarpone und Quark hinein bis alles gut vermischt ist und eine cremige Masse wird.

Dann werden die Erdbeeren gewaschen. Ein paar davon lege ich mir zur späteren Deko beiseite. Von den Restlichen püriere ich ungefähr die Hälfte mit dem Stabmixer, die andere Hälfte schneide ich in Würfelchen. Die Erdbeerwürfel gebe ich jetzt schon einmal in die Gläser und bestreue sie mit dem braunen Zucker. Der Zucker zieht jetzt Flüssigkeit aus den Erdbeeren, so, dass sich am Glasboden eine Art Erdbeerkompott bildet. 

Die Mascarpone-Quark-Creme teile ich jetzt auf zwei Schüsseln auf. In die eine Hälfte gebe ich die pürierten Erdbeeren. Wenn ich es ganz fein haben will, kann ich das Erdbeerpüree vorher durch ein Sieb drücken. Jetzt beide Massen nochmal kurz abschmecken und gegebenenfalls noch Zucker hineinrühren. Hmm, lecker! Wir mögen es nicht zu süß, allerdings kann die rosa Creme noch ein wenig Zucker vertragen. Dann wird die Sahne steif geschlagen und je zur Hälfte unter beide Cremes gemischt. Gleiches mache ich mit dem Eiweiß.

Die Massen schichte ich abwechselnd in die Gläser auf den bereits darin wartenden Erdbeerkompott. Die rosa Creme ist durch das Erdbeerpüree ein wenig zu flüssig, weswegen meine zweite Schicht mit der weißen Creme leider nicht darauf hält. Also gebe ich die Creme in die Mitte. Sie sinkt nach unten und bildet eine Art weißen „Kern“. Das nächste mal würde ich vielleicht einfach die Gläser für zwei Stunden in den Kühlschrank tun und dann erst die dritte Schicht darauf geben.

Jetzt: Gläser abgedeckt (mit Frischhaltefolie z.B.) in Kühlschrank und Sohn rufen zum Abschlecken der Schüsseln und Rührgeräte. Wow, ihm scheint’s schon mal zu schmecken!

Vor dem Anrichten (je länger die Gläser im Kühlschrank sind, desto fester wird alles) restliche Erdbeeren halbieren oder vierteln und auf die Creme legen. Mit Minze dekorieren. Fertig und Lecker!

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  • Gesehen: Nö. Ausgedacht. Gibt es aber garantiert auch schon in unendlichen Varianten.
  • Ausprobiert: Ja
  • Aufwand: Gering bis Mittel
  • Schwierigkeitsgrad: sehr einfach
  • Kosten: Gering. 
  • Angeber-Effekt: Klein

Das wird gebraucht
Tools: Stabmixer
Zutaten: siehe Rezept


Erdbeer-Mascarpone-Creme

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