saladEin leckerer Salat ist immer eine gute Wahl als Zwischengang in einem Menü. Auch wenn du Salat nur als Deko oder Zugabe auf einen Teller legst, sollte er immer ein wenig mariniert sein. Bei empfindlichen Salaten wie Feldsalat musst du aufpassen, dass du ihn nicht in Dressing ertränkst.  Blattsalat sollte grundsätzlich erst kurz vor dem Servieren angemacht (mit dem Dressing vermischt) werden damit die Blätter auch noch schön knackig sind wenn er serviert wird.

Hier ein paar grundsätzliche Tipps zur Zubereitung eines Salatdressings bevor es ans Rezept geht:

1. Das Verhältnis von Essig zu Öl sollte 1:2 oder sogar 1:3 sein. Also ein Löffel Essig und 2-3 Löffel Öl. Je nachdem wie schwach oder stark der verwendete Essig ist, kann das aber auch ein klein wenig variieren. Das kannst du nach dem probieren dann durch Zugabe entweder von Essig (wenn zu schwach) oder Öl (wenn zu stark) noch ausgleichen. Du erkennst übrigens das richtige Mischungsverhältnis auch gut daran, dass das Dressing leicht beim Mischen emulgiert also aus Öl und Essig eine (trübe) Einheit wird und nicht das Öl auf dem Essig schwimmt.
2. Zum Probieren (Abschmecken) des Dressings ziehst du ein Salatblatt durch die Soße. Das Abschmecken der puren Soße führt leicht dazu sich zu „verschätzen“ weil das Dressing so immer stärker schmeckt als es nachher am Salat ist.
3. Wenn du verschiedene Essige und Öle ausprobieren willst, überleg dir vorher wer der ‚Hauptdarsteller‘ werden soll und benutze einen neutraleren ‚Mitspieler‘. Verwendest du z.B. ein teures Olivenöl oder ein Nussöl, dann genügt ein einfacher Weinessig, möchtest du hingegen z.B. einen Estragonessig einsetzen, so willst du bestimmt, dass man das auch schmeckt. Dann gibst du am besten neutrales Sonnenblumen oder Rapsöl hinzu.
4. Spare nicht beim Kauf von Essig oder Öl für eine Salatsoße! Du kannst zum Braten oder Kochen ja ein günstigeres Produkt verwenden.
5. Salatdressing hält sich im Kühlschrank eine gute Woche. Du kannst es also super gut vorbereiten oder so viel machen, dass du es auch ein zweites oder drittes Mal verwenden kannst.

Zutaten (Beilagensalat für 4 Personen)

2 Esslöffel Essig
6 Esslöffel Öl
Salz (nach Geschmack, das Dressing sollte eher zu salzig sein)
Pfeffer (nach Geschmack)
Zucker (nach Geschmack)

Zubereitung

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1. Schritt: Essig, Zucker, Salz und Pfeffer in ein Gefäß geben und so lange schütteln bis sich Salz und Zucker aufgelöst haben.
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2. Schritt: Jetzt erst das Öl hinzugeben. Das Öl schwimmt auf dem gewürzten Essig, wie man sieht.
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3. Schritt: Nochmal kräftig mischen. Es sollte sich eine Emulsion bilden. Das erkennst du gut daran, dass die Flüssigkeit trüb wird.
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3. Schritt: Die einfachste Salatsoße der Welt ist schon fertig. Abschmecken solltest du sie aber noch. Aber immer lieber mit einem Blatt Salat statt mit dem Löffel. Es ist nämlich erstaunlich, wie viel Geschmack verloren geht, wenn die Soße mit dem Salat vermischt wird. Je nach Kräftigkeit des verwendeten Essigs musst du jetzt vielleicht noch kleine Korrekturen vornehmen.  Verfeinern kannst du jetzt mit frischen Kräutern, ein wenig in Salz zerdrücktem Knoblauch, Senf, Honig, Ahorn- oder Zuckerrübensirup statt Zucker, kurz in etwas Öl angedünsteten Zwiebelwürfelchen oder Frühlingszwiebelringen und, und und…
Vinegars And Oils
4. Schritt: Sei kreativ! Es gibt unzählige Öl- und Essigsorten. Wenn du das grundsätzliche Mischungsverhältnis kennst, kannst du munter darauf los experimentieren. Fang einfach mit einem EL Essig und drei EL Öl an. Wenn es schmeckt, kannst du die Menge immer noch ‚aufstocken‘.
Die einfachste Salatsoße – Schritt für Schritt
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