Passiertuch

Passiertuch

Ein Passiertuch brauchen man z.B. um etwas fein durchzupassieren und zwar feiner als dies mit einem Küchensieb möglich wäre. Zum Beispiel um eine Tomatenessenz zu gewinnen. Meine Versuche ein Passiertuch in den ortsansässigen Geschäften zu besorgen haben sich als – sagen wir mal nett – etwas mühsam gestaltet. Da in vielen Rezepten auch von Mulltüchern die Rede ist, kam ich auf die Idee einfach Windeln zu kaufen. Drei Stück in der Größe 80 x 80 für 3,99 EUR sind sicher ein hinnehmbarer Preis. Mit der Alternative ein Geschirrtuch zu nutzen tue ich mich aus verschiedenen Gründen schwer, vor allem möchte ich nichts verwenden, was mit Waschmitteln und Weichspüler gewaschen ist und womöglich noch nach „Meeresprise“, oder so, duftet. Meine Windeln spüle ich einfach aus, koche sie kurz in einem Topf ab, trocknen lassen, fertig. Ich habe aber festgestellt, das meine Mulltücher vielleicht doch etwas grober sind als ich mir es wünschen würde. Z.B. bei der schon eingangs im Texr erwähnten Tomatenessenz bleiben Schwebstoffe in der Flüssigkeit die ich nochmal ausfiltern muss. Irgendwann probiere ich deshalb vielleicht doch einmal ein Profituch aus. Im Internet ist, im Gegensatz zur Offlinewelt, die Anschaffung ja problemlos möglich: -> Passiertücher auf Amazon.

Kochringe

Kochringe, auch Servierringe, Vorspeisenringe oder Dessertringe genannt, gibt es in unterschiedlichen Größen und Formen. Sie sind ein wirklich nützlicher Helfer wenn es um das (schöne) Anrichten geht. Zu kaufen gibt es sie in der Regel aus Edelstahl. Alternativ kann man die Ringe auch selbst machen. Allerdings dann nicht aus Edelstahl. Man braucht dazu nur Kunststoffrohre aus dem Baumarkt wie man sie für Wasserleitungen oder als Fallrohre nimmt und eine Säge mit Führung, damit man gerade Schnitte machen kann.   Der Vorteil: Es ist wesentlich günstiger als Edelstahl. Die Nachteile: Das Material ist natürlich nur begrenzt hitzebeständig. Also bitte nicht in den Ofen tun oder in die Pfanne stellen! Außerdem rauht die Oberfläche mit der Zeit auf (z.B. durch das Küchenschwämmchen) was dazu führt, dass sie nicht mehr so gut rutschen. Selbst so banale Dinge wie ein Spiegelei lassen sich mithilfe von Kochringen gleich viel appetitlicher Anrichten wie man auf den Bildern sieht. So kann man auch aus etwas wirklich ganz einfachen einen echten Hingucker machen, ohne echten Mehraufwand wohlgemerkt. Die Eier habe ich übrigens hierzu direkt in den Ringen angebraten. Kleiner Tipp: vor dem Ei ein wenig Salz in den Ring streuen – das würzt das Ei auch von unten.

Küchen-Brenner, Flambierer

Küchen-Brenner, Flambierer

Brenner für die Küche (Creme-Brûlée-Brenner, Flambierer) Ausprobiert: Ja Preisklasse: Qualitätsabhängig, ca. 10 – 35 € Brenner, Flämmer, Flambiergeräte sind in der Küche eigentlich vor allem aus der Zubereitung von Creme-Brûlée bekannt. Hier wird der Brenner benutzt um eine auf die Creme gestreute Zuckerschicht zu schmelzen. Nachdem der geschmolzene Zucker ausgehärtet ist, entsteht so eine dünne feste Karemell-Schicht die der Creme ihre spezielle Textur verleiht und so herrlich knackt wenn man mit dem Löffel hineinfährt. Die speziell für die Küche hergestellten Brenner sind sehr handlich und normalerweise so gemacht, dass sie sich einhändig bedienen lassen. Im zweiten Bild von oben seht Ihr meinen eigenen Brenner mit dem ich recht zufrieden bin. Ein richtiges kleines Designerstück den ich zu irgendeinem Geburtstag von Schwägerin und Schwager geschenkt bekam. Diese kleinen Dinger sind aber auch recht schwach auf der Brust (ein besseres Feuerzeug sozusagen) und vor allem sind sie auch immer Ruckzuck wieder leer. Zumindest die, die wie ein wiederbefüllbares Feuerzeug mit Feuerzeugbenzin gefüllt werden müssen. Eine Alternative ist ein Bunsenbrenner aus dem Baumarkt. Der funktioniert mit einer Gaskartusche die ausgetauscht wird wenn sie leer ist. Hier hält das Gas, bei der Anwendung in der Küche, praktisch ewig. Die Flamme lässt sich zwar einstellen