Crèmesuppe vom Muskat Kürbis mit kalt gepresstem Kernöl aus der Steiermark und karamellisierten Kürbiskernen

Crèmesuppe vom Muskat Kürbis mit kalt gepresstem Kernöl aus der Steiermark und karamellisierten Kürbiskernen

Diese wirklich hervorragend schmeckende Variante einer Kürbissuppe durfte ich bei Sternekoch Alexander Kunz genießen. Sie ist ein Teil eines Vorspeisen-Quartetts (siehe unten), kommt aber bestimmt auch also Solovariante gut bei deinen Gästen an. Freundlicherweise hat Familie Kunz mir das Rezept zur Verfügung gestellt, dass ich euch keinesfalls verheimlichen will. Zutaten: 300 g Muskatkürbis 50 g Schalottenwürfel 30 g Butter 400 ml Gemüsebrühe 150 ml Sahne 100 g Nussbutter Meersalz Muskatnuss Pfeffer aus der Mühle Zucker Zubereitung: Das Gemüse in einem Topf mit etwas Butter anschwitzen und danach mit der Gemüsebrühe ablöschen. Den Fond ca. 20 min. leicht köcheln lassen und danach die restlichen Zutaten dazugeben. Die Suppe mit einem Pürierstab fein mixen und absieben. Im Anschluss die Suppe erneut aufkochen und die Nussbutter mit dem Pürierstab einmixen. Beim Anrichten nicht zu sparsam mit gutem Kürbiskernöl aus der Steiermark verfeinern.

Essenz vom Rind mit Tapiokaperlen

Essenz vom Rind mit Tapiokaperlen

Aus Neugier habe ich mir beim Asiaten neulich Tapiokaperlen gekauft. Das sind die kleinen Dinger, die man vom Bubble-Tea kennt. Ich hatte vor ein paar Wochen ein Kochbuch in der Hand in dem diese Perlen anderweitig zum Einsatz kamen. Also wollte ich das auch einmal ausprobieren. Nachdem die Packung mit den Perlen nun schon seit einiger Zeit im Vorratsschrank auf ihren große Einsatz gewartet hat, war es gestern nun soweit: Ran an die Perlen! Da ich mich nicht mehr an den Titel des Kochbuchs in dem ich davon gelesen habe, war improvisieren angesagt.  Und weil ich ich noch ein Rib Eye Steak vom Vortag übrig hatte und mir, ebenfalls aus Neugier, im Globus-Markt ‚Creazy Peas‘ gekauft hatte, ist mir diese Kombination eingefallen. Die ‚Creazy Peas‘ sind eine Kresse (so hat man mir erzählt), die nach Erbsen schmeckt. Wenn ihr mich fragt, sind das eher junge Erbsentriebe, aber egal. Sie schmecken nicht nach Kresse, sondern nach frischen Erbsen und das ist wirklich außergewöhnlich. Es gibt sogar eine Website darüber: http://www.discoverfresh.nl Das Gericht eignet sich meiner Meinung nach vorzüglich als kleiner Zwischengang oder als Amuse bouche in einem Menü. Es schmeckt extrem nach stark nach Rindfleisch. Die Tapiokaperlen transportieren diesen Geschmack zusätzlich auf die

Ganz schnelle Vorspeise – Chorizo auf Oliven-Paprikatartar und Gorgonzolacreme

Ganz schnelle Vorspeise – Chorizo auf Oliven-Paprikatartar und Gorgonzolacreme

Geht es Ihnen auch so, dass sich immer irgendwie Reste im Kühlschrank ansammeln? Nein? Mir schon. Als ich die Sachen für das Abendessen aus dem Kühlschrank nehmen will fallen mir heute zum Beispiel ein Stückchen Gorgonzola, eine halbe gelbe Paprikaschote, ein Stummel Chorizo ein halber Becher Creme fraîche und Frischkäse der demnächst unbedingt gegessen werden muss in’s Auge. Da lässt sich doch was draus machen, oder? Vorspeisen im Glas gehen immer. Die kann man quasi aus dem Handgelenk zaubern. Und wenn es schmeckt und auch noch lecker aussieht, sofort notieren und beim nächsten Gäste-Menü als Gruß aus der Küche servieren. Also zerdrücke ich den Käse mit der Creme fraîche und dem Frischkäse zu einer cremigen Paste und würze mit Salz und Pfeffer nach. Hm, das ist noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Eine Prise Cayennepfeffer gibt der Sache noch einen Kick. Nochmal abschmecken. Schon besser. Aber etwas fehlt immer noch. Ein wenig Säure, damit es nicht so „stumpf“ schmeckt. Eine Zitrone habe ich immer da. Also gebe ich noch ein paar Spritzer Zitronensaft an die Creme. Immer wieder abschmecken bis es passt. Im Notfall geht auch Weißweinessig aber Zitrone ist schon die bessere Wahl. Das ist schon mal lecker und

Erdbeer-Mascarpone-Creme

Erdbeer-Mascarpone-Creme

„Schon wieder Erdbeeren?“ – „Ja Schatz, die waren super günstig!“ – „Das sieht man. Die solltest du am besten heute noch verarbeiten.“ Ja ich weiß, ich kaufe einfach zu viel ein. Mir fallen halt tausend Sachen ein, die ich gerne ausprobieren möchte. Vor allem wenn ich im Geschäft stehe. Die Erdbeeren habe ich aber diesmal wirklich nur gekauft weil die am Samstag vor den Feiertagen gegen Abend wirklich auf Dumping-Preis gesetzt waren. Und mal ehrlich: Erdbeeren gehen doch immer, oder? Etwas Einfaches und Schnelles soll es also werden. Und das wurde es dann auch. Und trotz Mascarpone schmeckte es sehr leicht und luftig. Das macht der Trick mit dem Ei-Schnee. Und so geht’s: Zutaten für 6 Gläser 250 g Mascarpone 250 g Quark 200 g Sahne 2 Eier Puderzucker (Menge nach Geschmack) 1 Vanilleschote 2 Esslöffel brauner Zucker (Rohrzucker) 250 g Erdbeeren Minzblättchen Zubereitung Zunächst trenne ich die Eier und schlage das Eiklar mit etwas Puderzucker zu Eischnee auf. Das Eigelb schlage ich mit der ausgekratzten Vanilleschote und ein wenig Puderzucker cremig bis es hellgelb ist. Dann rühre ich Mascarpone und Quark hinein bis alles gut vermischt ist und eine cremige Masse wird. Dann werden die Erdbeeren gewaschen. Ein paar davon lege

Schnelles Mascarpone-Dessert

Schnelles Mascarpone-Dessert

Wenig Zeit aber Mascarpone im Kühlschrank. Und ein Sonntagsessen ganz ohne Dessert? Nein, dass muss doch nicht sein. Also, mal überlegen. Ich habe gestern frische Eier gekauft. Ich schaue mal ob wir noch ein paar Kekse haben. Haben wir. Einige angebrochene Packungen. Wenn man einen kleinen Sohn hat, ist eine nicht angebrochene Kekspackung auch geradezu etwas Verdächtiges. Ich erinnere mich, dass ich letzte Woche Mandelblättchen mitbringen sollte. Wenn ein Päckchen von irgendwas gebraucht wird, kaufe ich zwei. Vorrat. Wichtig! Meine Frau findet das schrecklich. Ich find’s gut, denn, wie vermutet, ist das Vorratspäckchen noch da und ich kann es für mein Desert verwenden. Jetzt geht alles ganz flott: Mandelblättchen in die Pfanne zum Rösten. Kleine Hitze. Auge drauf haben. Zwei Eier trennen. Eigelb mit Vanillezucker schaumig schlagen, Eiweiß steif schlagen (mit dem Schneebesen von Hand, das geht am schnellsten). Mandelblättchen vom Herd! Die können noch ein bisschen brauner werden. Ich lasse sie deshalb einfach in der noch heißen Pfanne. Eigelb unter den Mascarpone (250g, gibt gute 4 Portionen) mischen, Eiweiß unterheben. Ein paar Kekse in einen Gefrierbeutel und ein paar mal mit dem Nudelholz drüber. Dessert-Gläschen aus dem Schrank. Creme und Keksbrösel abwechselnd schichten. Mandelblättchen drauf. Fertig. Fertig? Ich probier

Ei „Mimosa“ – ein Nachtrag

Ei „Mimosa“ – ein Nachtrag

Das Ei im Glas hat mir keine Ruhe gelassen und deshalb folgt hier eine Ergänzung. Ich habe das Rezept ein zweites Mal probiert. Diesmal habe ich das Eigelb zusätzlich mit etwas Senf und Kapern verfeinert was sich als echtes Tuning herausstellte. Außerdem habe ich Speckscheiben ausgebraten und dazu serviert (wie man im Bild sieht). Auch das Schichten ging mir beim zweiten Mal besser (und vor allem schneller) von der Hand. In dieser Form bekommt „Mimosa“ nun doch noch einen ehrenvollen Platz in meiner Sammlung nachkochenswerter Rezepte. 🙂 Wie auf den Fotos zu sehen, habe ich noch ein paar Brotsticks dazu gereicht. Der „grüne Strich“ ist einfach nur in kleine Röllchen geschnittener Schnittlauch. Er hat einen rein dekorativen Charakter. Das Rezept für das „Ei im Glas Mimosa“ ist hier zu finden.

Ei im Glas „Mimosa“

Ei im Glas „Mimosa“

Kann der nicht mal ein normales Frühstücksei…? Schlimm oder? Wenn man nicht einmal das traditionelle Sonntag-Morgen-Ei in Frieden lassen kann. Aber ich kann Sie beruhigen: In Zukunft gibt es wieder das Original. Ich konnte mich aber nicht zurückhalten, das Rezept auszuprobieren. Zumal es so einfach klang. Ich meine, ein Ei kocht sich von alleine und einfach nur noch durch ein Sieb drücken und fertig? Das mach ich ja glatt von der Couch aus… Tja, weit gefehlt! Wie das im Leben so ist: das eine ist die Theorie und das andere die Praxis. Aber alles der Reihe nach. Ich dachte mir, dass dieses Rezept etwas Schönes für ein Buffet ist. Vor allem für ein Frühstücksbuffet. Da die Schichten aus nichts bestehen als aus gekochtem Eiweiß und Eigelb (das ich noch mit etwas Schnittlauch verfeinert habe) sowie Mayonnaise, sollte man annehmen, dass die Herstellung 1. jedem gelingt und 2. schnell geht. Und hier der Haken: In so ein kleines Gläschen, wie auf dem Bild dargestellt, passt ein ganzes Ei! Das bedeutet, wenn ich meinen Gästen keinen Eierschock zumuten will, darf ich keine größeren Gläser verwenden. Da aber die Konsistenz der Cremes sehr dick ist, kostet das saubere Schichten in den kleinen Gläsern

Shooter 2 – Sellerie-Milchshake mit Bacon

Shooter 2 – Sellerie-Milchshake mit Bacon

Dieses Rezept habe ich aus einem Kochbuch in dem sich alles um Speisen dreht, die man in Gläsern servieren kann. Da mir das Rezept recht einfach nachzukochen erschien und mit nur der Speck gefehlt hat, habe ich es einfach einmal ausprobiert. Und siehe da: Es hat sich gelohnt. Der Shooter schmeckt herrlich cremig und fein nach Sellerie mit einer schönen rauchigen Note durch den eingearbeiteten Speck. Meine anfänglichen Bedenken, der Speck würde sich nicht fein genug Mixen lassen, waren völlig unbegründet. Wenn jemand keinen Sellerie mag, klar, dem schmeckt es natürlich nicht denn der Selleriegeschmack kommt, anders als wenn man die Knolle zum Würzen von Brühen, Soßen oder Suppen benutzt, hier schon gut durch. Auch mag es sein, dass es Gäste gibt denen der Speck zu fett ist. Ich würde ihn das nächste Mal übrigens nicht ins Glas stecken. Er versinkt recht flott und ist dann natürlich nicht mehr knusprig. Also entweder quer darüber legen oder separat auf einem Tellerchen. Alles auf einem Tellerchen angerichtet sieht das auch sicher noch netter aus. Und hier das Rezept: Vorbereitungszeit + Garzeit: ca. 25 Minuten Kühlzeit: 2 Stunden Für 6-8 Gläser 1/4 Knolle Sellerie 400 ml Milch 6 Scheiben Schinenspeck 3 Prisen Salz

Shooter 1 – Tomatenessenz mit Safran und Basilikumstreifen

Shooter 1 – Tomatenessenz mit Safran und Basilikumstreifen

Wie man eine Tomatenessenz macht, hatte ich ja schon in einem anderen Beitrag erklärt. Das die sich nicht nur in warmen Zustand verköstigen lässt, beweist dieser Shooter. Eiskalt schmeckt er nämlich am besten. Die gelbe Färbung hat er übrigens vom Safran. Die Safranfädchen habe ich abgefiltert weil sie sich, für mein Auge, mit den grünen Basilikumstreifen nicht so vertragen haben. Aber das ist sicher Geschmackssache. Es ist jetzt im Februar sicher nicht die beste Jahreszeit um Tomaten zu verarbeiten. Aber da ich in meinem anderen Beitrag einfach nur mal die Technik erklären wollte, hatte ich noch von der Essenz übrig. Also wenn Sie das probieren möchten würde ich dringend dazu raten noch ein paar Wochen damit zu warten.   Gesehen: Nirgends Ausprobiert: Ja Aufwand: Mittel Schwierigkeitsgrad: sehr einfach Kosten: Gering, vor allem in der Tomatensaison, Safran wird nur sehr wenig benötigt Angeber-Effekt: Mittel Das wird gebraucht Tools: siehe Tomatenessenz + Shooter-Glas zum Anrichten Zutaten: Tomaten, Safran, Basilikum, Salz, evtl. wenig Zucker, Pfeffer