Pasta – Die 10 größten Mythen

Pasta – Die 10 größten Mythen

Es gibt doch nichts einfacheres als einen Teller Pasta zu kochen, oder? Man nimmt die Nudeln aus der Packung, wirft sie in kochendes Wasser und stellt den Timer nach der auf der Packung angegebenen Kochzeit! Dann gießt man die Pasta ab und übergießt sie mit reichlich Soße. Fertig! Das es anscheinend doch nicht ganz so easy ist, belegen die 10 größten Mythen, die über das Kochen von Nudeln grassieren. Mythos 1 – Man gibt Öl in das Nudelwasser, damit die Pasta nicht aneinander klebt Falsch! Das Öl schwimmt an der Oberfläche und berührt die Nudeln gar nicht. Allenfalls beim Abgießen hätte man eventuell die Chance, dass die einzelnen Nudeln ein wenig vom Oberflächenöl abbekommen. Der häufigste Grund warum Pasta (und meistens betrifft das sowieso nur Spaghetti und ähnliche Langnudeln) aneinander klebt ist, dass zu wenig Kochwasser im Topf war oder, dass nach dem Einfüllen der Pasta nicht wenigstens einmal kurz gerührt wurde. Mythos 2 – Man braucht gar nicht so viel Wasser wie immer behauptet Auch das ist falsch! Viel Wasser ist wichtig, damit die Nudeln (siehe Mythos 1) nicht aneinander kleben und die Chance haben möglichst gleichmäßig zu garen. Mythos 3 – Das Wasser muss unbedingt sprudelnd kochen bevor

Pata Negra oder Jamón Ibérico de Bellota

Pata Negra oder Jamón Ibérico de Bellota

Wissenswertes und Anregungen für ein Tischgeschpräch Wenn du deinen Gästen einen hauchdünn geschnittenen ‚Jamón Ibérico de Bellota‘ servierst, braucht es weiter nicht viel um Eindruck zu schinden. Es sei denn, du kannst perfekt mit einer ganzen Schinkenkeule auf ihrem typischen Ständer umgehen – das macht natürlich noch einiges mehr daher. Es erfordert allerdings ein extrem scharfes Messer (am besten das Original wie im Bild), Erfahrung und große Geschicklichkeit um die Schinkenscheiben auch wirklich dünn genug zu schneiden. Denn nur dann können sie den höchstmöglichen Gaumen-Genuss erzeugen.   Ist der Schinken erst einmal aufgeschnitten, sollte er aber auch bald (möglichst am gleichen Tag) verzehrt werden um keinen Geschmacksverlust zu erleiden. Also bitte nicht freitags beim Feinkosthänder aufschneiden lassen und sonntags erst servieren – wäre echt schade drum! Wer von euch glücklicher Besitzer einer elektrischen Aufschnittmaschine ist, dem ist zu raten sich lieber Schinken am Stück zu kaufen und kurz vor dem Servieren frisch aufzuschneiden. Am besten genießt man den Schinken pur und bei Zimmertemperatur. Er hat einen exquisiten, nussigen Geschmack, ein herzhaft-süßes Aroma und eine zartschmelzende Konsistenz (wenn er richtig geschnitten ist). Den bei uns auch gerne als Pata Negra bezeichneten Schinken bekommt man mittlerweile sogar beim Discounter. Von dieser Bezugsquelle ist aber abzuraten

Was weißt du über deinen Geschmackssinn?

Wie nennt man den fünften Geschmackssinn nochmal? Konami? Unami? Oder etwa Habibi? Ist „Scharf“ eigentlich auch ein Geschmack? Welcher Bereich der Zunge ist für die Geschmacksrichtung „sauer“ zuständig? Ob du dich richtig gut auskennst und demnächst vielleicht gar als Nachfolger von Gastrokritiker Heinz Horrmann bewerben kannst, findest du in einem Quiz heraus, dass in den Tiefen des Internetauftritts der Gelbe Seiten zu finden ist. Wenn du dir ein paar Fragen merkst, ist das ein toller Gesprächsstoff für dein nächstes Event. Hier ist der Link: http://gesundheit.gelbeseiten.de/quiz/30031 Übrigens wird der Geschmackssinn genaugenommen als gustatorische Wahrnehmung (von lateinisch gustare ‚kosten, schmecken‘) bezeichnet. Wenn sich also demnächst einer deiner Gäste darüber beschwert, dass dein Essen nicht schmeckt, kannst du ihm ja erläutern, dass es sich bei seiner gustatorischen Wahrnehmung um ein rein subjektiv erfahrenes Erlebnis von Empfindungen des Schmeckens handelt. Er kann also höchstens behaupten, dass IHM dein Essen nicht schmeckt!

Romanesco

Romanesco

Romanesco macht nicht nur optisch großen Eindruck auf dem Teller, auch geschmacklich hat er etwas zu bieten. Sein Geschmack erinnert an eine Kreuzung zwischen Blumenkohl und Brokkoli. Seine enge Verwandschaft mit dem Blumenkohl kann er schon allein deswegen kaum verleugnen. Wie der Name schon vermuten lässt, kommt der Romanesco aus Mittelmeerländern, vor allem aus Italien und Spanien und Südfrankreich von wo er auch heute noch großteils importiert wird. Bei uns hat er, witterungsbedingt, nur zwischen Ende Mai und Anfang Oktober Saison. Zubereitung Der Romansco wird exakt so zubereitet wie Blumenkohl. Auch die Zubereitung als ganzer Kopf ist möglich. Da sich die Röschchen jedoch so wunderbar futuristisch auf dem Teller machen und man damit wunderbar kreativ sein kann, tendiere ich doch mehr dazu, die Röschen einzeln zu garen. Garmethoden Man kann den Kohl in Wasser kochen, dampfgaren, dünsten oder auch braten. Während letztere Garmethode bei Blumenkohl einen durchaus optisch gewünschten Effekt der Bräunung ergibt, verliegen die Romanescoröschen hier optisch eher. Eine weitere Möglichkeit ist auch das Garen im Ofen. Dazu packt man die Röschen fest in Backpapierpäckchen ein damit sie nicht dunkel werden. Tipp: Damit der Kohl beim Kochen in Salzwasser seine schöne Farbe behält, ist es ratsam dem Wasser einen Schuss Zitronensaft oder

Erbsensprossen (Erbsenkresse)

Erbsensprossen (Erbsenkresse)

Wissenswertes und Anregungen für das Tischgespräch Was ist das? Bei der fälschlicherweise im Handel als Erbsenkresse immer häufiger erhältlichen Delikatesse handelt es sich in Wahrheit um die jungen Sprossen von Erbsen und nicht etwa um eine Kresse-Sorte. Das leckere Gemüse besteht aus den zarten Blättchen, Stielen und Ranken der kleinen Erbsenpflanze. Es schmeckt elegant nach Erbsen und erinnert auch ein wenig an den Geschmack von Zuckerschoten. Wie kommt man denn darauf? Wahrscheinlich waren es in Südostasien beheimatete Völker die die Erbsensprossen einem größeren Kreis bekannt gemacht haben. In China werden die dou miao gebraten und in Suppen, Salaten und gefüllten Teigtaschen angeboten. In Japan und großen Teilen Südostasiens findet man sie in Speisen die typischerweise grüne Keimlinge enthalten. Erbsensprossen werden allmählich auch im Westen immer bekannter und beliebter. Zuerst nutzen Köche in der gehobenen Gastronomie diese Minischößlinge als hübsche und überraschend aromatische Garnitur für ihre Gerichte. Inzwischen ist diese Delikatesse so begehrt, dass von Shanghai bis Südengland Erbsen alleine wegen ihrer Sprossen kultiviert werden.

Spargel

Spargel

Wissenswertes und Anregungen für das Tischgespräch Seit wann wird Spargel kultiviert? Griechen und Römer kultivierten Spargel für die Küche und die Heilpraxis aber die Spargelproduktion wie wir sie heute kennen beginnt erst 1845. Warum gibt es spezielle Spargeltöpfe in die der Spargel hochkant gestellt wird? Damit die Spargelköpfe nicht mit Wasser bedeckt sind und schonender und langsamer weil nur vom Dampf gegart werden. So sind sie etwa gleichzeitig mit den restlichen Stangen gar. Warum schmeckt Spargel am Anfang der Saison oft bitterer? Weil die Bitterstoffe in der Wurzel stecken. Ist der Spargel noch recht kurz, also zu Beginn der Saison, muss er näher an der Wurzel geschnitten werden und enthält deshalb mehr Bitterstoffe. Handelt es sich bei grünem und weißem Spargel um unterschiedliche Sorten? Nein. Spargel ist grundsätzlich grün. Weißer Spargel ist nur deshalb nicht grünt, weil man dafür sorgt, dass er immer von Erde bedeckt ist. Dadurch, dass er kein Sonnenlicht abbekommt, bleibt er weiß. Einer alten Überlieferung zufolge, war die Entdeckung des weißen Spargels purer Zufall. Anfang des 16. Jahrhunderts soll einmal ein verheerender Hagelsturm die komplette Spargelernte der, für Ihren Spargel bekannten, norditalienischen Stadt Bassano del Grappa vernichtet haben. In ihrer Verzweiflung haben die Einwohner dann, so

Tapioka-Perlen

Tapioka-Perlen

Liebhaber von Bubble-Tea kennen sie. Wenn vielleicht auch nicht unter ihrem Namen ‚Tapioka-Perlen‘. Die kleinen durchsichtigen bunten Perlen die als Bubbles im Tee daherkommen. Pur schmecken sie eigentlich nach nichts und sind glitschig, machen aber optisch und auch auf der Zunge richtig was daher. Aber nicht nur für Tee und Süßspeisen lassen sich die kleinen Dinger einsetzen. Wissenswertes für das Tischgespräch Tapioka ist eine geschmacksneutrale Stärke, die aus gerösteten Maniokwurzeln (Kassava) gewonnen wird. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Brasilien wo sie schon seit Jahrhunderten von Ureinwohnern als Lebensmittel verwendet wird. Die Perlen werden in der Neuzeit hauptsächlich im asiatischen Raum zum Andicken, nicht nur aber hauptsächlich, von Süßspeisen verwendet. Über Taiwan haben die kleinen Perlen in gezuckertem Zustand dann im Kultgetränk ‚Bubble-Tea‘ Europa erobert. Tapioka kann sogar als Ersatz für Weizenmehl dienen. Der Vorteil: Tapioka ist glutenfrei und deshalb auch für Menschen mit Getreideallergie geeignet. Konsistenz Die Konsistenz der (gekochten) Perlen ist irgendwie zwischen Gelee, Kaugummi und Götterspeise zu beschreiben. Großteils zerplatzen die Perlen beim Genuss auf der Zunge – ein Gefühl das im Mund Spaß macht. Sorten Es gibt große und kleine Perlen sowie schwarze und weiße. Im Bubble-Tea sind die großen weißen und diese eigenen sich auch für die meisten Zubereitungsarten.