Ganz schnelle Vorspeise – Chorizo auf Oliven-Paprikatartar und Gorgonzolacreme

Ganz schnelle Vorspeise – Chorizo auf Oliven-Paprikatartar und Gorgonzolacreme

Geht es Ihnen auch so, dass sich immer irgendwie Reste im Kühlschrank ansammeln? Nein? Mir schon. Als ich die Sachen für das Abendessen aus dem Kühlschrank nehmen will fallen mir heute zum Beispiel ein Stückchen Gorgonzola, eine halbe gelbe Paprikaschote, ein Stummel Chorizo ein halber Becher Creme fraîche und Frischkäse der demnächst unbedingt gegessen werden muss in’s Auge. Da lässt sich doch was draus machen, oder? Vorspeisen im Glas gehen immer. Die kann man quasi aus dem Handgelenk zaubern. Und wenn es schmeckt und auch noch lecker aussieht, sofort notieren und beim nächsten Gäste-Menü als Gruß aus der Küche servieren. Also zerdrücke ich den Käse mit der Creme fraîche und dem Frischkäse zu einer cremigen Paste und würze mit Salz und Pfeffer nach. Hm, das ist noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Eine Prise Cayennepfeffer gibt der Sache noch einen Kick. Nochmal abschmecken. Schon besser. Aber etwas fehlt immer noch. Ein wenig Säure, damit es nicht so „stumpf“ schmeckt. Eine Zitrone habe ich immer da. Also gebe ich noch ein paar Spritzer Zitronensaft an die Creme. Immer wieder abschmecken bis es passt. Im Notfall geht auch Weißweinessig aber Zitrone ist schon die bessere Wahl. Das ist schon mal lecker und

Ei „Mimosa“ – ein Nachtrag

Ei „Mimosa“ – ein Nachtrag

Das Ei im Glas hat mir keine Ruhe gelassen und deshalb folgt hier eine Ergänzung. Ich habe das Rezept ein zweites Mal probiert. Diesmal habe ich das Eigelb zusätzlich mit etwas Senf und Kapern verfeinert was sich als echtes Tuning herausstellte. Außerdem habe ich Speckscheiben ausgebraten und dazu serviert (wie man im Bild sieht). Auch das Schichten ging mir beim zweiten Mal besser (und vor allem schneller) von der Hand. In dieser Form bekommt „Mimosa“ nun doch noch einen ehrenvollen Platz in meiner Sammlung nachkochenswerter Rezepte. 🙂 Wie auf den Fotos zu sehen, habe ich noch ein paar Brotsticks dazu gereicht. Der „grüne Strich“ ist einfach nur in kleine Röllchen geschnittener Schnittlauch. Er hat einen rein dekorativen Charakter. Das Rezept für das „Ei im Glas Mimosa“ ist hier zu finden.

Ei im Glas „Mimosa“

Ei im Glas „Mimosa“

Kann der nicht mal ein normales Frühstücksei…? Schlimm oder? Wenn man nicht einmal das traditionelle Sonntag-Morgen-Ei in Frieden lassen kann. Aber ich kann Sie beruhigen: In Zukunft gibt es wieder das Original. Ich konnte mich aber nicht zurückhalten, das Rezept auszuprobieren. Zumal es so einfach klang. Ich meine, ein Ei kocht sich von alleine und einfach nur noch durch ein Sieb drücken und fertig? Das mach ich ja glatt von der Couch aus… Tja, weit gefehlt! Wie das im Leben so ist: das eine ist die Theorie und das andere die Praxis. Aber alles der Reihe nach. Ich dachte mir, dass dieses Rezept etwas Schönes für ein Buffet ist. Vor allem für ein Frühstücksbuffet. Da die Schichten aus nichts bestehen als aus gekochtem Eiweiß und Eigelb (das ich noch mit etwas Schnittlauch verfeinert habe) sowie Mayonnaise, sollte man annehmen, dass die Herstellung 1. jedem gelingt und 2. schnell geht. Und hier der Haken: In so ein kleines Gläschen, wie auf dem Bild dargestellt, passt ein ganzes Ei! Das bedeutet, wenn ich meinen Gästen keinen Eierschock zumuten will, darf ich keine größeren Gläser verwenden. Da aber die Konsistenz der Cremes sehr dick ist, kostet das saubere Schichten in den kleinen Gläsern