Süße Teighippen

Süße Teighippen

Teighippen eignen sich nicht nur um Cremes oder Eis darin oder darauf anzurichten sondern z.B. auch als kleines Top oder Zugabe zum Dessert. Auch als Zwischenschichten für ein Mille feulle, wie auf diesem Foto, kann man sie hervorragend einsetzen. Zudem lassen sie sich prima vorbereiten und sie machen auf dem Teller immer etwas daher. Also sollte das Grundrezept in der Angeberküche auf gar keinen Fall fehlen. Zutaten Grundteig 100 g Weizenmehl 100 g Puderzucker 100 g Schlagsahne Zubereitung Aus Pappe eine runde Schablone in der für die Hippe gewünschten Form zuschneiden (oder besser gleich eine dauerhafte Schablone anfertigen wie hier beschrieben). Ofen vorheizen: Ober-/Unterhitze 180 Grad, Umluft 160 Grad. Mehl und Puderzucker mischen und in eine Rührschüssel sieben. Sahne zufügen. Alles zu einem klüpchenfreien, glatten Teig verrühren. Das geht am schnellsten mit dem Handmixer aber auch gut mit einem Schneebesen. Schablone auf das Backpapier legen und Teig und z.B. mit einer Teigkarte oder einem Palettenmesser gleichmäßig dünn hineinstreichen, Schablone wieder vom Blech nehmen. Nacheinander auf diese Weise die Hippen goldgelb backen, dabei zwischendurch Teigreste von der Schablone mit einem Messer entfernen. Die Backzeit beträgt etwa 4 Min. Wenn der Hippenteig nach dem Ausbacken noch geformt werden soll, empfiehlt es sich, nicht mehr als zwei Hippen gleichzeitig zu

Reisplätzchen – letzter Versuch

Reisplätzchen – letzter Versuch

Wie Sie vielleicht in meinem Beitrag „Reisplätzchen – erster Versuch“ vom 16.02.2014 gelesen haben, habe ich einen Rezeptteil aus einer Sendung mit dem Sternekoch Sascha Friedrichs ausprobiert, nämlich die Reisplätzchen. In meinem ersten Versuch war ich nicht sehr begeistert, weil die Plätzchen irgendwie eine gummiartige Konsistenz hatten und ich sie so meinen Gästen eigentlich nicht zumuten würde. Ich habe das darauf zurückgeführt, dass ich wahrscheinlich den Fehler gemacht habe die Plätzchen zu dick zu lassen und mir deshalb vorgenommen, einen weiteren Versuch zu machen. Geschrieben, getan! Wie im Bild zu sehen, briet ich die Plätzchen nun so dünn wie möglich, was sich als echte Herausforderung entpuppte denn es war gar nicht so einfach dafür zu sorgen, dass der Reis überhaupt noch zusammen hielt. Und hier mein Urteil: Mein lieber Herr Friedrichs, Sternekoch hin, Sternekoch her, dieses Rezept nehme ich Ihnen nicht ab. Es sei denn, Sie legen es wirklich nur auf die Optik an. Auch die dünnen Reisplätzchen haben, für meinen Gaumen zumindest, eine seltsame Konsistenz. Mal ganz davon abgesehen, dass von „knusprig“ nur die Rede sein kann wenn man ewig lang brät und der Reis am Ende völlig trocken ist. Ich will nicht behaupten, ich hätte keinen Fehler gemacht. Vielleicht

Zucchinikaviar

Zucchinikaviar

Wenn man in der Küche im Zusammenhang mit Gemüse von „Kaviar“ spricht, dann meint man damit eigentlich im Wesentlichen die Schnittform. Es sollten nämlich Stücke entstehen, die von der Größe her in etwa der von Fisch-Rogen entsprechen. Diese Schnitttechnik wird auch in der Fachsprache als Brunoise bezeichnet. Das ist ein bisschen Arbeit aber mit ein wenig Übung durchaus in annehmbarer Zeit zu schaffen. Für den Zuccinikavier schneidet mal also die Zucchini erst in dünne Scheiben (geht übrigens sehr gut mit einer Aufschnittmaschine sofern man eine besitzt), diese dann in Streifen (Julienne) und danach in quadratische Würfelchen. Die Würfel sollten dann gesalzen und rund 30 Minuten stehen gelassen werden. Dann in ein ein Vlies oder Mulltuch geben und das Wasser ausdrücken. Dabei natürlich darauf achten, dass der Druck nicht so groß ist, dass die Würfelchen zu Brei werden. Tipp: Ich habe die Würfelchen einfach mit Salz gemischt und in ein Sieb umgefüllt. So tropft das austretende Wasser gleich ab und man braucht den Kavier eigentlich nicht mehr extra ausdrücken. Ein bisschen Druck mit der flachen Hand im Sieb am Ende genügt. Die Würfelchen werden dann, je nach Gusto, mit Zitronensaft oder Essig, ein wenig(!) Öl und Pfeffer abgeschmeckt. Salz ist ja schon

Reisplätzchen – erster Versuch

Reisplätzchen – erster Versuch

Am 14.02.2014 zeigte Sternekoch Sascha Friedrichs in der Fernsehsendung Galileo wie man mit ein paar Kniffen aus einem gewöhnlichen Essen etwas Außergewöhnliches macht – genau mein Ding also! Zum Hauptgang sollte ein Lachsfilet mit Reis und Blattspinat serviert werden. Um das Gericht aufzupeppen bereitete Herr Friedrichs den Lachs und den Spinat als Involtinis zu, die er auf Reisplätzchen anrichtete. Die Reisplätzchen-Idee fand ich so spannend, dass ich das Rezept noch in der Nacht ausprobiert habe. Zunächst wird Reis in gewohnter Art gekocht. Wichtig ist, dass der Reis abkühlt vor der weiteren Verarbeitung. Danach wird ein Ei mit dem Reis vermischt und die Masse wird dann in einem, vorzugsweise eckigen, Kochring ausgebacken. Das Ergebnis ist auf den Bildern zu sehen und hat mich ein wenig enttäuscht, denn die Plätzchen waren am Ende keineswegs knusprig. Zumindest nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Möglicherweise müssen die Plätzchen dünner sein damit das klappt. Das werde ich in jedem Fall demnächst ausprobieren. Im letzten Bild ein Reisplätzchen angerichtet mit Lebensmitteln die der Kühlschrank mitten in der Nacht gerade hergab: mit getrockneten Tomaten und Kräutern aufgepeppter Zuccinikavier und Frikadelle.